Dienstag, 20. Februar 2018

Die Welt wird immer besser, sagt endlich mal einer.

In Spiegel Online gibt es ein Interview mit dem renommierten Harvard-Psychologen Steven Pinker.
Zum Lesen muss man bezahlen, aber das lohnt sich - versprochen!
Pinker ist laut Spiegel einer, der nur den tatsächlichen Daten glaubt und das alles in einem Buch zusammengefasst hat: Ste­ven Pin­ker: „En­ligh­ten­ment Now – The Case for Re­a­son, Sci­ence, Hu­ma­nism and Pro­gress“. Die deut­sche Aus­ga­be er­scheint im Herbst.
Der Spiegel zitiert fünf Beispiele seiner Aussagen, und das Buch ist wohl voll davon. Im Interview erläutert Pinker auf spannende Weise, warum Menschen unter dem Einfluss der Medien das Gefühl haben, alles gehe bergab, während die tatsächliche Datenlage das krasse Gegenteil davon ist.

Hier die fünf Beispiele: 

‣ „Die Welt ist heu­te etwa hun­dert­mal so reich wie vor zwei Jahr­hun­der­ten, und der Reich­tum wird gleich­mä­ßi­ger auf Län­der und Men­schen ver­teilt.“

‣ „Der An­teil der Men­schen, die pro Jahr in Krie­gen um­kom­men, liegt heu­te bei etwa ei­nem Vier­tel ge­gen­über den Acht­zi­ger­jah­ren, ei­nem Sechs­tel ge­gen­über den frü­hen Sieb­zi­ger­jah­ren, ei­nem Sech­zehn­tel ge­gen­über den frü­hen Fünf­zi­ger­jah­ren.“

‣ „Vor 100 Jah­ren setz­ten ver­mö­gen­de Län­der etwa ein Pro­zent ih­res Reich­tums zur Un­ter­stüt­zung von Ar­men, Kin­dern und Al­ten ein, heu­te sind es rund 25 Pro­zent.“

‣ „An­fang der Neun­zi­ger­jah­re gab es nur 52 De­mo­kra­ti­en auf der Welt, heu­te gibt es 103 da­von.“

‣ „2016 war be­kannt­lich ein schreck­li­ches Jahr des Ter­ro­ris­mus in West­eu­ro­pa mit 238 To­ten. 30 Jah­re zu­vor aber war es noch viel schlim­mer, es gab 440 To­des­op­fer.“

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