Dienstag, 16. Januar 2018

DIW: Die Reichen werden immer reicher. Gähn!

Das Handelsblatt berichtet heute über eine Studie des DIW, wonach - wieder einmal - die Reichen immer reicher werden. Gähn! Der Vorwurf ist ja nicht besonders neu.
Was ist eigentlich der Erkenntniswert und das Ziel solcher Studien? Doch nur, die Spaltungstendenzen in unserem Land zu verstärken. Ich verstehe nicht, dass das Handelsblatt sich hier einspannen lässt. Erst im Text wird die Relativierung der Klischee-Überschrift deutlich "Die Reichen werden immer reicher". Tatsächlich sind auch die weniger Verdienenden "reicher" geworden, nur aufgrund einer anderen, weit niedrigeren Basis.
Was ist schlimm daran, dass die Reichen reicher werden, wenn auch Otto Normalverbraucher nachweislich mehr verdient? Im Text ist nachzulesen, dass die Transfer-Einkommen von Sozialhilfeempfängern mit Null in die Berechnungen eingeflossen sind. Da fragt man sich,  wie wissenschaftlich fundiert solche offenbar ideologisch beeinflussten Studien sind. Die Thesen Pikettys sind inzwischen von renommierten Ökonomen widerlegt worden. Das DIW tut sich mit einer solchen "Studie" keinen Gefallen. 
Ich bin kein Reicher, aber ich habe nichts gegen Reichtum, den jeder Lottospieler anstrebt. Die Reichen investieren ihr Geld, es liegt nicht in Dagoberts Keller. Und weil sie es investieren, nimmt ihr Vermögen zu, das ist doch selbstverständlich! Wem schadet das? Wir müssen endlich aufhören, diese Neiddebatten zu führen.

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