Samstag, 30. Juli 2016

20 Luchse für 3 Millionen nach Rheinland-Pfalz

Heute kam eine scheinbar gute Nachricht: Im Pfälzer Wald werden die ersten von drei Luchsen "ausgewildert". Sie kommen aus der Slowakei. Weitere 17 sollen in den nächsten Jahren hinzukommen.
Die Gesamtkosten werden mit 3 Millionen Euro angegeben, davon sollen 200.000 durch Patenschaften privat finanziert werden.
So schön es ist, wieder Luchse zu haben: Die Kosten und der slowakische Geschäftspartner machen mich höchst misstrauisch. Pro Luchs 150.000 Euro fürs Einfangen und den 12stündigen Transport nach Deutschland.
150.000 Euro. Da verdient sich doch jemand dumm und dämlich. Die Regierung des Landes Rheinland-Pfalz, bekannt durch hohe Naivität beim Versuch, den Flughafen Hahn zu verkaufen, verdient es, dumm und dämlich genannt zu werden.
P. S. Beim Flughafen Hahn behauptet Frau Dreyer, es gebe bislang nur geringe Kosten. Die angeblichen Kaufinteressenten werden den Flughafen nicht kaufen. hört man. Dann droht die Insolvenz, wenn das Land nicht laufend weiter subventioniert. Im SWR war ein Unternehmer zu sehen, der für seine Ansiedlung einen Vertrag mit dem Land hat, der ihm 50 Millionen Euro Schadenersatz zusichert, falls der Flughafen vor 2028 pleite geht.
Das wird noch richtig teuer.
Frau Dreyer hat volle Transparenz versprochen. Doch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KMPG, die den chinesischen Hallodri checken sollte, darf sich nicht zu dem Fall äußern. Es gibt einen Maulkorberlass, der den inkompetenten und verantwortlichen Innenmister Roger Lewentz schützen soll. Das wird nicht mehr lange gut gehen.

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