Donnerstag, 16. Juli 2015

Ausländerfeindlichkeit in Sachsen

Sachsen ist ein schönes Land. Städte wie Leipzig und Dresden ziehen Touristen an. Doch immer wieder gibt es Berichte über ausländerfeindliche Tendenzen. Pegida entstand in Dresden, in kleineren Gemeinden werden Bürgermeister bedroht, die Flüchtlinge aufnehmen. es fällt auf, dass die Ausländer- und Flüchtlingsfeindlichkeit in Sachsen besonders groß ist. Politiker wie  Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich verurteilen zwar die Anschläge auf Asylanten-Unterkünfte. Aber im Alltag findet man dann Hinweise, dass die Denke in Sachsen irgendwie insgesamt nicht stimmt: Heute fiel mir das "Sommermagazin 2015 des Freistaates Sachsen"  in die Hand. Eine Werbebroschüre, die Sachsen sympathisch machen und Investoren gewinnen soll. Sie zeigt Menschen in allen Lebenslagen - und bringt keine einzige Geschichte über Zuwanderer, erfolgreiche Immigranten oder das Kümmern um Flüchtlinge. Keine Geschichte über ausländische Gründer, über Toleranz in der Stadt, über willkommene Touristen aus aller Welt. Gedankenlosigkeit, Dummheit oder bewusste Konflikt-Vermeidung?