Montag, 27. Oktober 2014

Readly kommt - was für eine Super-Idee!

Wieder einmal kommt aus dem Nichts eine sensationelle Internet-Idee: Readly. Nachzulesen hier in Handelsblatt Online: 
Während die deutschen Verlage ratlos durch die Gegend geistern und sich auf die Beschimpfung von Google konzentrieren, kommt mit dem 2012 gegründeten schwedischen Startup Readly eine geniale Antwort auf die Frage nach der Zukunft von journalistischen Inhalten: Mit einer Flatrate kann man hier für 9,99 Euro monatlich zahlreiche Magazine lesen. Das ist wirklich ausbaufähig. In Schweden, USA und Großbritannien kann man Readly schon abonnieren, in Deutschland werden mit dem heutigen Start 20 Prozent "der für uns geeigneten" (CEO Hellberg) Zeitschriften abgedeckt, der Bauer-Verlag und die Funke-Gruppe machen schon mal mit. Wahrscheinlich sind die Verlage nicht selbst darauf gekommen, weil sie sich scheuen, andere mit ins Boot zu nehmen, ich kann mir nicht vorstellen, dass Readly von ihnen noch nicht bemerkt wurde. Es wäre ja auch ein Geschäftsmodell für den Pressevertrieb.
So hat Apple ja auch mit Itunes die Erstarrung der Musikindustrie aufgelöst, wenn auch nicht als Flatrate, so doch als Grundidee. Ich wünsche Readly eine echte Erfolgsgeschichte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen