Mittwoch, 20. November 2013

Zwei Wünsche an Internet-Portale

Ich kann verstehen, dass Unternehmen, die ein Internetportal noch aufbauen, ungern Zahlen veröffentlichen, die einen möglichen Misserfolg offenlegen würden. Wenn Portale aber etabliert sind wie Spiegel online oder Handelsblatt online, dann sollten Sie transparenter werden. Deshalb zwei Vorschläge:
Erstens: Ich würde generell keinen Forumsteilnehmer zulassen, der sich nicht mit seinem echten Namen ausweist.  So liest man immer wieder trotz Moderation dummes Zeug und anonyme Polemik, gegen die sich keiner wehren kann. Es mag sein, dass dann einige sich nicht mehr beteiligen, aber dann wären die Qualität der Inhalte sicher besser.
Zweitens: Ich würde zumindest bei den meistgelesenen Inhalten die Klickzahlen transparent machen, statt sie als Geschäftsgeheimnis zu betrachten. Die SZ hat damit angefangen ("Leser lesen aktuell") und die Zahlen belegen das rege Interesse.
Wenn Journalisten auch im Netz Wert auf "Qualitätsjournalismus" legen, dann sollten Sie auch den Mut haben, ihre Geschichten nicht nur bewerten zu lassen, sondern auch die Leserzahlen offenlegen.
Meist stemmen sich aber nicht die Journalisten dagegen, sondern die Marketingleute der Verlage, die Werbung verkaufen müssen und Angst haben, dass sie ihre Versprechungen nicht erfüllen können.

P.S. Als Blogger interessieren mich auch meine eigenen Zahlen, in meinem Blog sind sie ganz unten täglich nachzuverfolgen.

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