Mittwoch, 7. August 2013

47.000 digitale Abos für die WELT. Braucht man dann noch eine Printausgabe?

Folgenden Beitrag habe ich heute auf meiner Facebook-Seite geposted:

47.000 digitale Abos für die WELT sind nicht schlecht. Aber man sollte auf dem Teppich bleiben: Ein Abo der Welt kostet 44,90 inkl. ePaper, Die WELT Smartphone- und Tablet-App sowie alle Artikel auf WELT Online. Bei den digitalen Abos handelt es sich um folgende Angebote:"Die WELT Digital Basis“ für 4,49 Euro im Monat: Web, Smartphone-App und „Die WELT Digital Komplett“ für 12,99 Euro im Monat: Web, Smartphone- und Tablet-Apps. Mal ganz grob: Digitale Abos bringen also nur zwischen 10 und 30% der Einnahmen des normalen Abos. Zwanzig „WELT“-Texte darf jeder Leser im Monat frei lesen, beim 21 wird er zum Abschluss eines Abonnements aufgefordert. Die Frage ist: Sind 47.000 digitale Abos zusätzliche Einnahmen oder ersetzen sie bisherige Print Abos? Und braucht man eigentlich noch die Print-Ausgabe, wenn die Einnahmen aus digitalen Abos den derzeitigen Einnahmen aus Print entsprechen? Ich vermute, dass die Verluste der Welt erst dann vom Tisch sind, wenn die Welt nur noch digital erscheint. Je erfolgreicher der digitale Weg, desto überflüssiger die gedruckte Zeitung.

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