Mittwoch, 10. Juli 2013

Elektronische Geldbörse

Die Bildzeitung, frisch inspiriert von Kai Diekmanns Fellowship Im Silicon Valley, war begeistert: 25 Millionen US Dollar spendierten amerikanische Investoren in das Startup "Clinkle" (deutsch wie klingende Münze) für das Versprechen, "Geldbörsen zuhause zu lassen". In der New York Times hieß es begeistert: „Silicon Valley-Koryphäen wetten auf Clinkle, ein Payment-Startup“. Beeindruckt zitierte der Opinion Leader den Gründer Lukas Duplan : „Niemand hat bisher ein System entwickelt, welches den Menschen wirklich erlaubt, ihre Geldbörsen zu Hause zu lassen.“ Und: „Ich glaube nicht, dass irgendwer bisher die Nuss geknackt und eine echte Alternative zu Bargeld und Karten geschaffen hat.“ Der Witz: Was Clinkle entwickeln soll, ist eine Technologie, die in Europa bereits existiert. 

Das Luxemburger Unternehmen Cashcloud hat das alles längst entwickelt und beschreibt die mittelfristige Vision:

  1. Keine Münzen, keine Scheine.
  2. Keine Kredit- oder Debitkarten.
  3. Keine Kundenkarten, keine physische Geldbörse.
  4. Stattdessen: die mobile cashcloud eWallet.
  5.  Keine IBAN, kein BIC – Geldüberweisungen an Freunde ganz einfach via Twitter, Facebook oder Email.
  6. Keine Unterschrift, kein Kartenlesen – Beim Bezahlen in Geschäften nur ein Klick und fertig.
  7. Kein Betrug, kein Spam, sicher und zuverlässig – dank Prepaid-Prinzip.
  8. All-in-one mit einem Smartphone -  und cashcloud. 
Ein ungeheuer spannendes Thema, das in den nächsten Monaten an Beachtung gewinnen wird.



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