Freitag, 28. Juni 2013

Die falsche Wahlkampfstrategie der SPD

Im ZDF-Politbarometer von heute erreichte die CDU mit 43 Prozent (Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?) ihren besten Wert seit Jahren, während die Steinbrück-SPD weiter bei 26% dahin dümpelt.
Für mich erklärt sich das vor allem im Auftritt Steinbrücks als ehemaliger Finanzminister. Er fokussiert sich darauf,  die Finanzpolitik der Merkel-Regierung als unsolide hinzustellen. Das ist jeder Opposition zuzugestehen, nur: Der SPD glaubt man nicht, dass sie solider wirtschaftet als die CDU. Erst recht  nicht dem volatilsten Kanzlerkandidaten, den die SPD je hatte.
Steinbrück ist mir durchaus sympathisch, weil er ehrlich ist. Aber Sigmar Gabriel wäre der gefährlichere Konkurrent für Angela Merkel. Er ist - trotz Imageberater und viel Eitelkeit - der linkere Spitzenmann der SPD und damit einer, der sich stärker von der CDU abgrenzt.
Aber: Deutschland steht wirtschaftlich da so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Haushalt von Wolfgang Schäuble verdient die Note eins, und die Bürger wissen das. Die Neuverschuldung geht gegen null, die Arbeitslosigkeit ist weit unter 3 Millionen, die Wirtschaft wächst und die Leute verdienen Geld.
Dass sich nun die SPD gemeinsam mit den Grünen gemeinsam als Steuererhöhungspartei profiliert, ist dem Bürger suspekt. Zu Recht.

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