Mittwoch, 29. Mai 2013

Gehälter brutto und netto

Ich bin nun seit 11 Jahren unternehmerisch tätig, und trotzdem kann ich mich immer noch darüber aufregen, was Finanzamt und Sozialversicherungen vom Lohn einbehalten. Ein fiktives, aber korrekt gerechnetes Beispiel:

Bruttolohn        2.800,00 €. Davon gehen ab:
Lohnsteuer        - 704,18 (Steuerklasse 1)
Kirchensteuer:    - 60,53
Soli:                     - 36,99
Krankenkasse:   - 229,60 ( Arbeitnehmeranteil)
Rentenvers.:      - 264,60
Arbeitslosenv.:    - 42,00
Pflegevers.:          - 35,70

Von 2.800 € brutto werden  insgesamt 1.457,92 € ausgezahlt.
Dass der Arbeitnehmer Steuerklasse eins nehmen muss, ist mir egal. Ich weiß, dass das im Rahmen des Ehegattensplittings mit den Steuern des besser verdienenden Partners verrechnet wird. Für den Arbeitnehmer bleibt das Gefühl, dass ihm der Staat die Hälfte seines Einkommens abknöpft. Ohne Spitzensteuersatz. Und gleichzeitig riesigen Überschüssen der Krankenkassen. Das ist krank. Und da wollen die Grünen noch höhere Steuern??

P.S. Der Arbeitgeber zahlt dann auch noch 571 € an die Sozialversicherungen.

Kommentare:

  1. Übrigens fehlen hier noch Umsatzsteuer, Benzinsteuer, kommunale Gebühren usw.usw

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  2. Da kann man immer wieder heulen, wenn einem das so vor Augen geführt wird. :(

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