Mittwoch, 18. April 2012

Die Wirtschaftspresse

Im Fachblatt "Wirtschaftsjournalist" habe ich diese Woche einen Beitrag veröffentlicht, der  mir viel Resonanz bescherte. Im Kern kritisierte ich folgendes: 
  1. Den Wirtschaftsmedien fehlen die bekannten klugen Köpfe 
  2. Newsgetriebener Journalismus  ist nicht ausreichend
  3. Investigativ-Teams sind eine alberne Erfindung
Ein Journalist der FTD  schrieb mir z.B.  folgendes: 
habe mit großer Freude Ihren Bericht im "Wirtschaftsjournalist" gelesenen kann Ihnen zum Großteil beipflichten.Vor allem finde ich schade, dass es in den meisten Medien nicht auf die Idee oder die gute Story bei der Auswahl geht, denn zuerst wird gefragt, ob es ein festangestellter Redakteur oder ein Freier ist...Und Freunde der Chefredaktion haben gegenüber den anderen "Strukturschreibern" den Vorteil, dass sie den Titel von "Edelfedern" tragen (wobei die Grundlage für diesen Titel vielen anderen nicht einleuchtet). Auch dieses Hinterherhecheln findet sich in zahlreichen Redaktionen, anstatt sich Aktualität durch gute Themenideen selber zu schaffen....

Ich habe das Gefühl, dass es in der Wirtschftspresse einiges zu reformieren gibt.



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