Samstag, 22. Oktober 2011

Droht eine Währungsreform?

Dass der Chef einer der renommiertesten deutschen Vermögensverwaltungen, Bert Flossbach, eine Währungsreform "in den nächsten 10 Jahren" erwartet, ist schon ein Hammer. Zitat aus der BILD Zeitung:


"Tatsächlich könnte am Ende dieser Entwicklung eine Art Währungsreform stehen mit einer neuen Euro-Zone und einem neuen Euro. Ob dies dann ein "Goldeuro" ist, sei dahingestellt, auf jeden Fall wird aber mehr D-Mark drinstecken als im alten Euro....Dieser Punkt kann in drei, vier Jahren - wird sicherlich aber innerhalb der nächsten zehn Jahre kommen."
Das ganze Interview:
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/waehrungs-krise/es-droht-eine-waehrungsreform-20543368.bild.html

Ich halte das für ausgemachten Blödsinn.  Die Schwierigkeiten einiger Länder - vor allem Griechenland - dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wirklich wichtigen Länder wie die USA, England, Frankreich, Italien, Deutschland, Japan, China, Indien, Brasilien, wirtschaftlich stark und solide aufgestellt sind. Sie können allesamt ihre Schulden problemlos bedienen. Und darauf kommt es letztlich an. Was die Banken betrifft: NICHT retten, bitte! In Schieflagen geratene Banken muss man so wie jedes andere Unternehmen pleite gehen lassen, andere, erfolgreiche Banken können die insolventen Banken übernehmen. Das gab es gerade in den USA immer wieder. Lasst den Markt sprechen, statt Steuergelder zu verschwenden.

Und Griechenland? Ceterum censeo! Schuldenschnitt und raus aus dem Euro.

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