Donnerstag, 18. August 2011

Ausstieg der Aktionäre

Mit Aktien hat man in den letzten 13 Jahren im Durchschnitt wenig verdient
In der Tat sieht es so aus, als ob die Aktionäre mehr und mehr der Mut verläßt, in dieser Anlageklasse investiert zu bleiben. Gebannt starren sie täglich auf den DAX, den das Fernsehen in den Mittelpunkt seiner täglichen Berichterstattung stellt.
Dabei ist der Dax international gesehen völlig unwichtig.Ueberall in der Welt gibt es immer Chancen für erfolgreiche Investments. Professionelle Vermögensverwalter haben weltweit Zugriff auf alle Märkte und sind deshalb fast immer besser als selbstspekulierende Privatanleger.
Es gehört zu den grössten Anlegerfehlern, die eigenen Kenntnisse zu überschätzen.
Siehe auch das in meinem Verlag erschienene Buch von Thomas Grüner: "die acht größten Fallen für Geldanleger".

Wer Aktien kauft oder kaufen lässt, sollte auf eine solide Dividendenrendite setzen und nicht allein auf Kurssteigerungen spekulieren. Wer solche spekulativen Depots besitzt, ist der Volatilität der Märkte hilflos ausgesetzt. Attraktive Dividendenpapiere gibt es derzeit reichlich - besonders die weltweiten Bluechips sind allemal attraktiver als Bundesanleihen, die kaum noch Zinsen bringen. Man sollte als Anleger chinesisch denken. Die müssen jedes Jahr viele hundert Milliarden Geld anlegen. Was sollten die bloß machen, wenn sie in Panik
gerieten?

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